Das dritte der hier gezeigten Bilder zeigt den Bahnhof von Stryj, die beiden ersten Bilder dürften im Raum Stryj aufgenommen worden sein.
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Samstag, 13. Januar 2018
Fotoalbum eines Bensheimer Soldaten Teil V - Jakob Seegers photographische Erinnerungen an seine Kriegszeit in der Ukraine
Heute Bilder, die den eigentlichen Alltag Jakob Seegers als Soldaten des Eisenbahnregiments 3 aus Hanau zeigen. Bau und Instandhaltung der Infrastruktur.
Das dritte der hier gezeigten Bilder zeigt den Bahnhof von Stryj, die beiden ersten Bilder dürften im Raum Stryj aufgenommen worden sein.
Das dritte der hier gezeigten Bilder zeigt den Bahnhof von Stryj, die beiden ersten Bilder dürften im Raum Stryj aufgenommen worden sein.
Samstag, 6. Januar 2018
Fotoalbum eines Bensheimer Soldaten Teil IV - Jakob Seegers photographische Erinnerungen an seine Kriegszeit in der Ukraine
Heute sprechen die Bilder für sich - Alltag in Stryj und um Stryj herum. Der Markt, die Zivilisten und österreichische Soldaten.
Das Offizierscasino in Stryj.
Samstag, 30. Dezember 2017
Fotoalbum eines Bensheimer Soldaten Teil III - Jakob Seegers photographische Erinnerungen an seine Kriegszeit in der Ukraine
Jakob Seegers Fotoalbum weist nun immer öfter Bilder auf, die sich auf seinen Einsatzraum in Stryj beschränken. Ruinen und Alltag, Zivilpersonen und Kameraden.
Ob alle Bilder in ihrer Anordnung in den zwei Fotoalben auch der chronologischen Reihenfolge der Geschehnisse entsprechen, ist nicht ganz klar, nicht zuletzt aufgrund der fehlenden Beschriftung der Alben.
Die zwei ersten Bilder des zweiten Albums allerdings sind kleine Leckerbissen und lassen sich relativ gut datieren. Es handelt sich um zwei bereits verladene Beutepanzer der russischen Armee. Sie sind vom Typ Jeffery-Poplavko, die im Raum Tarnopol im Sommer 1917 erbeutet wurden. Ihr Weg gen Westen führte sie wohl auch über Stryj, wie Jakob Seegers Bilder zeigen.
Im Hintergrund des ersten Bildes erkennt man das durch einen Treffer im Heck beschädigte Fahrzeug des zweiten Bildes. Zudem lassen sich die Eisenbahnanlagen des Bahnhofs Stryj inklusive einer Lok erkennen.
Das zweite Bild zeigt nun das getroffene Beutefahrzeug im Detail, auch hier sind im Hintergrund wieder die Eisenbahnanlagen des Bahnhofs Stryj zu erkennen, dem Einsatzort Jakob Seegers.
Trotz voranschreitender Technik bilden Pferde bis in den Zweiten Weltkrieg hinein das Rückgrat der Armeen in Bezug auf Transport und Logistik. So auch bei den österreichischen Truppen, wie hier bei einer Feldbahn zu sehen, die von Pferden gezogen Munitionskisten und Verbrauchsgüter zu den kämpfenden Einheiten brachten.
Dass die Spezialisten der Eisenbahnregimenter nicht nur Dienst schoben, zeigen viele der erhaltenen Bilder. Immer wieder fotografiert Jakob Seeger Alltagsszenen in Galizien. Die Märkte sowie das Leben der Menschen scheinen es ihm besonders angetan zu haben.
Ein Bauerndorf im Raum Stryj.
Samstag, 9. Dezember 2017
Fotoalbum eines Bensheimer Soldaten Teil II - Jakob Seegers photographische Erinnerungen an seine Kriegszeit in der Ukraine
Die aus dem ersten Fotoalbum stammenden Bilder von Jakob Seeger zeigen Impressionen aus seiner Zeit beim Eisenbahnregiment 3. Er ist in Galizien eingesetzt und hauptsächlich im Raum Stryj tätig. Viele der Bilder zeigen die für Seegers fremde Welt der Ukraine. Es sind Alltagsszenen, die er für die Zeit nach dem Kriege im Bild festhalten will.
Das erste Bild zeigt eine Straße in einer - vermutlich - galizischen Stadt. Die Auflösung bei diesem Bild reicht aus, um Teile der Schilder im Geschäft und die Reklametafeln lesen zu können.
Drei Bilder, die die winterliche Landschaften in Galizien zeigen, eine genaue Bestimmung des Ortes ist nicht möglich.
Ein Sägewerk in Galizien.
Donnerstag, 23. November 2017
Fotoalbum eines Bensheimer Soldaten Teil I - Jakob Seegers photographische Erinnerungen an seine Kriegszeit in der Ukraine
Jakob Seeger, der (Bensheimer) Auerbacher Soldat, dessen Schicksal bereits hier dargestellt wurde, erstellte während seiner Zeit beim Eisenbahnregiment 3 in der Ukraine kleine Fotoalben, die eine Mischung aus touristischen, landschaftlichen und dienstlichen Fotos darstellt.
Die Fotos sind auf sehr dünnem Papier entwickelt, nur ca. 6 cm x 4 cm groß und leider - nach 100 Jahren - auch leicht angegriffen.
Nichts desto Trotz sind diese Bilder ein einmaliges Zeitdokument und gewähren Einblicke in den Alltag Jakob Seegers.
Die Bilder werden größtenteils in der Reihenfolge der Fotoalben gezeigt und die bekannten Informationen genannt, allerdings ist das erste Bild dem Fotografen gewidmet: Jakob Seeger (links) mit seinen Kameraden bei der Brotzeit.
Ein recht herzliches Dankeschön geht an Herrn Bernhard Schober, der ein weiteres Mal Bilder und Dokumente aus seinem Familienarchiv zur Verfügung gestellt hat.
Ein recht herzliches Dankeschön geht an Herrn Bernhard Schober, der ein weiteres Mal Bilder und Dokumente aus seinem Familienarchiv zur Verfügung gestellt hat.
Aber nun zu den restlichen Bildern des Albums. Beim ersten Bild lässt sich nur vermuten, dass es sich um einen freistehenden Turm / Gestell für die in der Ukraine typischen Glockenspiele handelt.
Ruinen in der Lemberger Straße in Stryj, die Reste dieses Gebäudes sind auch auf einem Bild in der Österreichischen Nationalbibliothek zu finden - wenn auch zu einem früheren Zeitpunkt abgelichtet, nämlich 1915.
Eines der vielen Bilder, das den Bahnhof in Stryj zeigt.
Galizien im Sommer, genaue Angaben zu Ort und Zeit lassen sich nicht machen.
In den nächsten Wochen werden weitere Bilder von Jakob Seegers Aufenthalt in der Ukraine gezeigt.
Wer weitere Details zu Jakob Seeger erfahren möchte, nutze bitte diesen Link, der Ihnen alle bisherigen Beiträge auflisten wird.
Wer weitere Details zu Jakob Seeger erfahren möchte, nutze bitte diesen Link, der Ihnen alle bisherigen Beiträge auflisten wird.
Links und Literaturhinweise
© Frank-Egon Stoll-Berberich, 2017, Alle Rechte vorbehalten.
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